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Windkraft

Windkraft
Eine Windkraftanlage liefert ihre Leistung (und somit Strom), indem sie die Kraft des Windes in ein Drehmoment (drehende Kraft) an den Rotorblättern umwandelt. Die Energiemenge, die der Wind auf den Rotor überträgt, hängt von der Luftdichte, der Rotorfläche und der Windgeschwindigkeit ab. Durch einen Generator im Windkonverter wird die entstehende Rotationsenergie in Wechselstrom gewandelt, welcher direkt ins Netz eingespeist werden kann.

Die mittelalterliche Windmühle stellte im vorindustriellen Europa, neben den Wassermühlen, die wichtigste Antriebsmaschine dar. Sie diente vor allem der Müllerei, dem Sägewerk und dem Transport des Wassers. Bis Mitte des letzten Jahrhunderts wuchs die Bedeutung der Windmühle als wirtschaftliche Einrichtung. Mit der Erfindung und Einsatz der Dampfmaschine begann das "Absterben" der Windmühlen.

Erst durch drei, in den 70er und 80er Jahren, einsetzende Krisen konnte eine Veränderung in der Energiewirtschaft und -politik erreicht werden: die Ölkrise, die Kernenergiekrise und die Umweltkrise.

Im Juni 1999 ging auf der Sommeralm in St. Kathrein am Offenegg bei Weiz die 1. netzgekoppelte Windkraftanlage Steiermarks auf 1.450m Seehöhe - somit die höchstgelegene Windkraftanlage Europas - in Betrieb. Sie ist das beste Beispiel für die effiziente Energiegewinnung aus Erneuerbaren Energieträgern.