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Fürstenfeld

Fürstenfeld
Saubere Energie aus dem Erdinneren Fürstenfeld heizt Haushalte und alle öffentlichen Gebäude mit Thermalwasser Das man im Thermalwasser nicht nur entspannen und Energie tanken kann, beweist die Thermenhauptstadt Fürstenfeld. Sie fördert aus rund 1.950 Meter Tiefe etwa 80 Grad heißes Wasser und beheizt damit die Stadt.

Die Wärmeübergabe an die Fernwärmeleitung erfolgt über zwei Wärmetauscher aus Titan. Das Thermalwasser wird anschließend in einer stufenförmigen Nutzung (Kaskadennutzung) für verschiedenste Zwecke gebraucht und danach wieder über eine Reinjektionssonde in 1800 Meter Tiefe eingebracht. Das Fernwärmenetz ist auf ca. 15 km im Kerngebiet Fürstenfeld ausgebaut. Dies entspricht einer Wärmeleistung von 10 MW für 150 angeschlossene Gebäude bei ca. 100 Haushalten.

Leitung von Geothermie in die Stadt FürstenfeldWoher stammt die Energie aus der Erde
Im Inneren der Erde sind unvorstellbare Energiemengen vorhanden. Sie fließen in einem ständigen Wärmestrom Richtung Oberfläche und entsprechen der Sonneneinstrahlung vieler Millionen Jahre.
Diese Energie stammt aus zwei Quellen:
1. zu etwa 30 % von der Ursprungswärme aus der Entstehung der Erde vor rund 4,5 Milliarden Jahren und
2. zu etwa 70 % aus dem Zerfall natürlicher radioaktiver Isotope.

Energiekonzept vermeidet Schadstoffe
Von besonderer Bedeutung ist die Verbesserung der Luftqualität durch das neue Fürstenfelder Energiekonzept. So erfolgt unter anderem eine jährliche Reduktion der Schwefeldioxidemissionen, welche für die Ozonproblematik und den sauren Regen verantwortlich sind, um 17 Tonnen. Der Staubgehalt der Luft, als Hauptträger für Schadstoffe und damit verbundenen Atemwegserkrankungen, wird um 4 Tonnen gesenkt, sowie das für den Treibhauseffekt zuständige Kohlendioxid um 7.400 Tonnen verringert. Damit hat die Klimabündnisstadt Fürstenfeld ihre Vorreiterrolle in Umweltfragen unter Beweis gestellt und die Wärmeversorgung der Stadt auf einen weit bis in das 3. Jahrtausend reichenden technologischen Standard gestellt. Die Stadt Fürstenfeld betreibt auch weitere „Sonnenenergie-Anlagen“, wie ein Wasserkraftwerk und ab 2005 auch eine Biogasanlage.

Das Verkehrskonzept wurde ebenfalls in das Konzept des Umweltschutzes miteinbezogen. Zur Verbesserung der Geruchs- und Schadstoffbelastung, gegen die hohe Lärmbelästigung und so zum Wohle der Wohnbevölkerung wurde im gesamten Ortsgebiet die 30-km/h-Zone eingeführt.

Freakcorner:

Gesamtanschlussleistung: ca. 10.000 kW entspricht ca. 1.000 Haushalten
Betreiber: Geothermie und Fernwärme Fürstenfeld GmbH gehört zu den Stadtwerken Fürstenfeld