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Feinstaub

Die Definition des Feinstaubs geht zurück auf den im Jahre 1987 eingeführten National Air Quality Standard for Particulate Matter (kurz als PM-Standard bezeichnet) der US-amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA. Dieser stellt eine grundlegende Veränderung in der Bewertung von Immissionen dar: Während zuvor die Gesamtimmission betrachtet wurde, liegt der Fokus nun auf dem einatembaren Anteil der Immissionen. Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass feine Partikel von den Schleimhäuten im Nasen/Rachenraum bzw. den Härchen im Nasenbereich nur bedingt zurückgehalten werden, während gröbere Partikel keine Belastung der Atemwege darstellen (daher wird im Zusammenhang mit Feinstaub auch von inhalierbarem Feinstaub bzw. als thorakalem Schwebstaub gesprochen). (aus Wikipedia 2007)

In Österreich wird der Standard PM10 herangezogen (aerodynamischer Durchmesser der Teilchen von 10 Mikrometern - 10 µm). Partikel mit einem aerodynamischen Durchmesser von weniger als 1 µm werden vollständig einbezogen, bei größeren Partikeln wird ein gewisser Prozentsatz gewertet, der mit zunehmender Partikelgröße abnimmt und bei ca. 15 µm schließlich 0% erreicht. (Staubklassifikation)

Immer wieder werden Holzheizungen generell als Feinstaubhauptursache bezeichnet, was gänzlich falsch ist. Zudem ist Feinstaub nicht gleich Feinstaub. Feinstaub aus Pelletsheizungen besteht aus mineralischer Asche (Calciumkarbonat, Kaliumchlorid und Kaliumsulfat), die wasserlöslich und weitaus unbedenklicher als Ölruß ist. Z.B. beträgt die Feinstaubbelastung durch 22.000 Pelletsheizungen (Gesamtbestand im Jahr 2003):
 
0,05 % der gesamten Feinstaubemissionen.
0,23 % der Emissionen der Haushalte.
Bei 25% Wachstum pro Jahr könnte es bis 2013 ca. 200.000 Pelletsheizungen geben. Dann würde ihr Anteil an der Feinstaubbelastung noch immer weniger als 0,5% betragen!